| |
|||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||
|
DOWAS Jahrbuch 2006 |
||||||||||||||||||||||||||||||
Inhalt |
Editorial |
||||||||||||||||||||||||||||||
Vom Einkommen zum Auskommen Geld für alle, lautet die Devise. Dem gesellschaftlichen
Geld-Haben-Müssen setzt man ein entschiedenes »Unbedingt!«
entgegen. Der Menschen Pflicht soll zu einem Menschenrecht werden. Da
die Marktwirtschaft nicht Geld für alle zur Verfügung stellt,
soll Vater Staat einspringen. Dass er es kann, wird unterstellt und vorausgesetzt.
Konstatiert wird ein Verteilungsdefizit, dem über staatliche Alimentierung
abgeholfen werden soll. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
Untersuchungshaft und bedingte Entlassung Dass bei uns die Gefangenenquote im Vergleich zur Schweiz
um 30, zu Frankreich um 16 und zu Deutschland um fast 12 Prozent höher
liegt, kann man mit gestiegener Kriminalität nicht erklären.
Aber vielleicht ist die Justiz in der Schweiz, in Frankreich und Deutschland
nur etwas zurückhaltender bei der Strafbemessung, und vielleicht
ist der Glaube, man möchte sagen Aberglaube, an die abschreckende
Wirkung strenger Strafen nur etwas weniger tief verwurzelt als bei uns. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
Bedarfsorientierte Mindestsicherung Bei der Konzeption der »Bedarfsorientierten Mindestsicherung«
steht im Fokus der Armutsbekämpfung tatsächlich der einzelne
Mensch. Nicht gesellschaftliche Ursachen von Armut, Arbeitslosigkeit und
Ausgrenzung sollen analysiert und verändert werden, sondern das Individuum:
durch mehr Mitwirkungspflichten, gemeinnützige Tätigkeiten,
mehr Sanktionen und Kontrolle. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
Über die Verwaltung von Armut Während der Begriff Grundsicherung eine bedarfsgerechte
und langfristige existenzielle Absicherung sowie eine Abkoppelung »sozialer
Sicherheit von Erwerbsarbeit, Familienzugehörigkeit und Staatsbürgerschaft«
suggeriert, zeigt sich, dass im neuen Grundsicherungsgesetz nur der Name
»Sozialhilfe« durch den Begriff »Grundsicherung«
ersetzt wurde. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
11.973 Klicks |
||||||||||||||||||||||||||||||
Sweet home Innsbruck Die Wohnungslosenhilfe ist schlecht beraten, einfach nur
auf eine Verbesserung der Situation am Wohnungsmarkt zu warten. Neben
konkreten Hilfestellungen im Rahmen der Beratung und Betreuung der Klientel
sind die Auswirkungen einer zunehmenden Liberalisierung des Wohnungsmarktes
zu thematisieren. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
Im defizitorientierten Expertenblickfeld Es geht um Kritik an einer Sozialen Arbeit, die soziale
Probleme zunehmend durch die »medizinische Brille« sieht und
die konfrontiert mit Wohnungslosigkeit nicht zuerst leistbaren Wohnraum
fordert, sondern die Probleme von wohnungslosen Menschen im individuellen
Versagen sucht und findet. |
|||||||||||||||||||||||||||||||
Zur Geschichte der Tiroler Jugendwohlfahrt »Der Vergleich der Reichsjugendwohl- |
|||||||||||||||||||||||||||||||
DOWAS Intern |
|||||||||||||||||||||||||||||||
Das Übergangswohnhaus |
|||||||||||||||||||||||||||||||