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jahrbuch 05

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Leseprobe

 

poor service for poor people
Armenfürsorgeprojekte wie Sozialmärkte, Hunger auf Kunst und Kultur oder die Zweite Bank boomen

   
             
   

 

Seit einigen Jahren kommt es in Österreich zu einer Renaissance anachronistisch anmutender Instrumentarien einer klassischen Armenpflege, welche ihre Wurzeln im 12. und 13. Jahrhundert hat.

Das damalige Armenwesen war vor allem durch Aktivitäten karitativer Einrichtungen sowie das Gewähren von Almosen gekennzeichnet.

Basierend auf der christlichen Almosenlehre ging man davon aus, dass das Gewähren von Almosen ein Akt christlicher Nächstenliebe und somit verpflichtend für alle im Überfluss lebenden war.

Es bestand also einerseits für Notleidende ein gewisses Anrecht auf Almosen, während andererseits Wohlhabende durch das Geben von Almosen (neben Beten und Fasten) Abbitte für begangene Sünden leisten konnten.

Diese Einstellung sicherte den Armen ein karges, zum Überleben knapp reichendes Auskommen …

 

   
   

 

 

 

   
   

 

 

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