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aktualisiert am
04.08.2011

       

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DOWAS Jahrbuch 2008
Bitte nicht nach Hause schicken!
Zehn Jahre Chill Out

144 Seiten

Zahlreiche Abbildungen
und Graphiken
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8. Okt. 2009
Chill Out Innsbruck
53 Minuten

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Ein Dach über dem Kopf
Andrea und Martin berichten
10 Minuten 55 Sekunden
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Inhalt

 

Editorial

   
             
    Wer von zu Hause flüchtet, hat mehr als einen guten Grund  

Wer von zu Hause flüchtet,
hat mehr als einen guten Grund

Warum Jugendliche wohnungslos werden

Über 700 wohnungslose junge Frauen und Männer zwischen 13 und 21 Jahren wurden seit Mai 1999 im Wohnbereich des Chill Out aufgenommen. So unterschiedlich die Problemlagen, Bedürfnisse, Ressourcen und Bewältigungsstrategien der Jugendlichen sind, die im Chill Out Unterstützung suchen, eines haben die meisten von ihnen gemeinsam: Sie können oder wollen nicht zurück nach Hause.

Leseprobe

   
             
             
    Chill Out  

Chill Out – Parteilichkeit für die Jugendlichen
Ein Interview

Wenn ein Jugendlicher das erste Mal zu mir kommt, beginne ich das Gespräch jedes Mal damit, dass ich sage: »?Was wir hier besprechen, verlässt nicht diesen Raum. Du kannst mir erzählen, was du willst – weder die Eltern, noch das Jugendamt, noch die Polizei erfahren etwas. Ich stehe zu dir, und zwar zu hundert Prozent.«.

Leseprobe

   
             
             
    Jugendkriminalität und Jugendgewalt  

Jugendkriminalität und Jugendgewalt
Plädoyer für einen angemessenen und
sachlichen Umgang mit einem Dauerbrenner

Einen […] Beleg für die These, dass der quantitative Anstieg registrierter Jugendgewalt nicht zu bedeuten hat, dass damit auch ein Anstieg von Brutalität und Gewalt verbunden ist, liefert die Gerichtliche Kriminalstatistik über die Verurteilungen. Sie ist verlässlicher und weniger verzerrend als die Kriminalstatistik, da sie die Beurteilung der Taten durch die Gerichte widerspiegelt. So lässt sich ein Ansteigen der Verurteiltenrate trotz des Anstiegs der Anzeigen in den letzten Jahren aus den Zahlen der Gerichtsstatistik nicht ablesen.

Leseprobe

   
             
             
    Bestiarium des Familienlebens  

Kleines Bestiarium des Familienlebens
Mit zahlreichen interessanten Einträgen

Stichworte: Familia, Puppen, Mord, Wechselbalg, Wickeln, Steckkissen, Betäubung und vieles mehr …

Familia Über den lateinischen Begriff Familia kann man lesen: »Familia und Pater waren keine Verwandtschafts-, sondern Herrschaftsbezeichnungen.«

Leseprobe

   
             
             
     

In der Bubenburg
Kinder- und Jugendfürsorge Anfang der 1970er Jahre
Aus einem Gespräch mit Bernhard Kathan

Die Kinder stammten zumeist aus schwierigen Familienverhältnissen; viele von ihnen waren verhaltensauffällig. Was an diesen Verhaltensauffälligkeiten schwierigen Familienverhältnissen, was der Heimerziehung zuzuschreiben war, lässt sich nur schwer auseinanderhalten. Als Indikatoren für die psychischen Nöte der Kinder und Jugendlichen seien Bettnässen, Stottern und Asthmaanfälle genannt. Es fiel nicht wirklich auf, hing etwa abends einer der Buben am offenen Fenster und rang nach Luft.

Leseprobe

   
             
             
    Erziehungsheim  

Von der Heimerziehung

Fachleute und professionelle Zuhälter sind sich einig: Ein relativ hoher Prozentsatz der Frauen, die sich (auf der Straße oder in Minibordellen) prostituieren, sind als Kinder und Jugendliche in Heimen eingesperrt und zwangserzogen worden. Die staatliche Fürsorgeerziehung war nie dazu da, den männlichen und weiblichen Zöglingen aus der Unterschicht das zu bieten, worauf sie ein Recht hätten: eine vollwertige Schul- und Berufsausbildung in einer humanen, entwicklungsfördernden Umgebung.

Leseprobe

   
             
             
             
             
             
       

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