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jahrbuch 05

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Stellungnahme zum Entwurf eines
Tiroler Mindestsicherungsgesetzes (TMSG)
November 2010

Zunächst vorweg: Vor allem aufgrund der vorgesehenen Sanktionsmöglichkeiten und Rechtsverfolgungspflichten sowie der fehlenden Regelung betreffend der Berücksichtigung einkommensmindernder Ausgaben kann unseres Erachtens nicht von einer –im Titel noch vielversprechend angekündigten – Mindestsicherung gesprochen werden. Die geplante Neuordnung und Modernisierung der Sozialhilfe mit dem Ziel, Sozialhilfe mit mehr Rechtssicherheit »armutsfest« zu gestalten, wird mit vorliegenden Entwurf eindeutig verfehlt.

Stellungnahme downloaden (PDF 14 Seiten)
Gesetzesentwurf downloaden (PDF 47 Seiten)

   
             
             
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Bedarfsorientierte Mindestsicherung (bMS) –
Sprungbrett in die Armutsfalle
November 2010

Die 15a-Vereinbarung zur bMS gibt bundesweite Rahmenbedingungen für eine zukünftige existenzielle Absicherung von Menschen in finanziellen Notlagen vor und legt Mindeststandards fest. Die bMS löst die bisherige Sozialhilfe (in Tirol seit 2006 als Grundsicherung bezeichnet) ab: Die einzelnen Bundesländer müssen zur Umsetzung der 15a-Vereinbarung ein entsprechendes Landesgesetz beschließen, das an die Stelle des bisherigen Sozialhilfe- bzw. Grundsicherungsgesetzes tritt.

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